I.E. Jetsun Chimey Luding 

Gespräch mit I.E. Jetsun Chimey Luding, Schwester S.H. Kyabgön Gongma Trichen Rinpoche dem Oberhaupt der Sakya Linie und Gründerin von Sakya Kalden Ling Frankfurt.Mehr..

 

S.H. Kyabgön Gongma Trichen Rinpoche

S.H. Kyabgön Gongma Trichen Rinpoche das Oberhaupts der Sakya-Schule des tibetischen Buddhismus.Mehr..

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Sakya Kalden Ling

Sakya Kalden Ling ist ein Buddhistisches Zentrum in Frankfurt - Griesheim, das in einer einladenden Atmosphäre ein vielseitiges Angebot anbietet, neben regelmäßigen Meditationen und Vorträgen finden Veranstaltungen mit großen spirituellen Meistern der Sakya Tradition statt. Die Sakya Tradition ist eine der vier großen Schulen des tibetisches Buddhismus. Unser Programm ist für alle offen, die den Buddhismus kennenlernen und in den Alltag einbinden möchten.

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Sakya Data

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Tibetischer Buddhismus und Sakya Geschichte

Geschichte

Die traditionelle Tibetische Geschichte überliefert, dass die Verbreitung des Buddhismus auf dem Wirken von Buddhas und Bodhisattvas beruht, hauptsächlich von Bodhisattva Avalokitesvara. Die Ausbreitung des Buddhismus nach Tibet wurde von Buddha selbst, im Manjusrimulatantra, prophezeit.Vor der Verbreitung des Buddhismus nach Tibet, gehörten die Tibeter der Religion und Kultur der Bön an. Der Buddhismus breitete sich in Tibet zweimal aus. Zuerst in der Zeit der Drei Grossen Religionskönige. Der erste Religionskönig war König Srong-btsan-sgam-po (Songtsen Gampo) der Yarlung Dynastie (ca. 618-650). Dieser König war die Verkörperung von Bodhisattva Avalokitesvara und er führte sowohl die Buddhistische Religion, als auch eine Staatsordnung, ein. Er ließ den großen Potala Palast und zwei Tempel in Lhasa erbauen. Unter seiner Regentschaft etablierte sich ein Rechtssystem bestehend aus religiösen und weltlichen Grundsätzen. Der König selbst gab mündliche Unterweisungen zu Bodhisattva Avalokitesvara.

Der zweite Religionskönig war Khri-srong-Ide´u-btsan (Trisong Detsen), eine Verkörperung von Bodhisattva Manjushri (ca. 740-798). Während seiner Regentschaft blühte der Buddhismus durch das Treffen des Abtes Santaraksita mit dem großen indischen Yogi Padmasambhava, der vom König nach Tibet eingeladen wurde, auf. Seit dieser Zeit verbreitete sich Buddhas Lehre in Tibet, die Mönchsgemeinschaft wurde gegründet und das erste Kloster in Tibet, der Kloster Samye, erbaut. Die beiden Rechtssysteme – religiöses Gesetz und Gesetz des Königreichs, breiteten sich weiter aus und stärkten ihre Stellung.

Der dritte Religionskönig war König Ral-pa-can, eine Verkörperung von Bodhisattva Vajrapani. Er führte den Bau von Buddhistischen Klöstern, per königlichem Erlass fort und bestimmte sieben Familien zur Unterstützung jeder Mönchsgemeinschaft. Weiter führte er die Vereinheitlichung der Übersetzungssprache für religiöse Texte ein und die Methoden für Übersetzung und Übertragung der Buddhalehren.

Der Tod des Königs Ralpacen markiert das Ende der ersten Verbreitung des Buddhismus in Tibet. Danach herrschte Stille um den Buddhismus. Im Jahre 1042 wurde er in Tibet durch die Ankunft des indischen Gelehrten Atisha neu belebt. Die zweite Verbreitung des Buddhismus begann. Seit dieser Zeit ist der Buddhismus in Tibet fest verwurzelt. 1244 wurde Sakya Pandita, das Oberhaupt der Sakya Schule des Tibetischen Buddhismus, vom Mongolischen Khan Gödan zum Herrscher über ganz Tibet ernannt. Im 17. Jahrhundert wurden die Gelugpas zu Gebietern über Tibet. 1642 bekam der 5. Dalai Lama (1617-1682) die Regentschaft als erster Dalai Lama übertragen. Diese Tradition setzte sich in Tibet bis zu dem Tage fort, an dem der 14. Dalai Lama, vor dem Hintergrund der wechselnden Situation in Tibet, 1959 nach Indien ging.

 

Die Vier Grossen Schulen des Tibetischen Buddhismus

Während der ersten und zweiten Verbreitung des Buddhismus in Tibet, haben sich vier Schulen des Tibetischen Buddhismus entwickelt. Die Nyigma Tradition ist die älteste Schule des Tibetischen Buddhismus, sie wurde in der ersten Verbreitungs- phase im 8. Jahrhundert in Tibet gegründet, die anderen drei Schulen in der zweiten Verbreitungsphase.

Die Kagyu Tradition ist von Marpa, Milarepa und Gampopa ins Leben gerufen worden und stammt von den Lehren der großen indischen Mahasiddhas, wie Naropa, ab.

Die Gelugpa Tradition wurde von dem großen Philosophen Tsong Khapa im 14. Jahrhundert begründet. Im 17.Jahrhundert wurde sie zur führenden politischen Macht in Zentral-Tibet.

Die Sakya Schule entstand durch Khön Konchok Gyalpo 1073 im Süden Zentral-Tibets durch die Gründung des Sakya Klosters. Die Sakya Schule verkörpert die Hauptlinie der Sakyas und zwei wichtige Nebenlinien Ngorpa und Tsharpa.

 

Die Entstehung der Sakya Tradition

Die Wurzeln der Sakya Tradition findet man in alter Zeit, als drei Brüder des himmlischen Bereiches des Klaren Lichts nach Tibet kamen, um den Wesen von Nutzen zu sein. Nach einiger Zeit gerieten sie mit einer Gruppe Dämonen in Streit, die als Rakshas bekannt waren. Während dieses Konfliktes entwickelte sich eine Liebesgeschichte zwischen einem der Götter, Yapang Kye, aus dem Bereich des Klaren Lichts und der Raksha Tochter Yatuk Silima. Sie bekamen einen Sohn, Khön Bar-kye. Sein Name bedeutet: “Er, der in Liebe und Zank, geboren wurde.“ So wurde der Name Khön in Tibet bekannt. Die Mitglieder der Khön Familie wurden Schüler von Guru Padmasambhava und ein Sohn der Khön Familie war unter den ersten sieben Tibetern, die die klösterlichen Weihen bekamen. Von da an bis zum 11.Jahrhundert unterstützte und folgte die Khön Familie der alten Schule der Nyingma Tradition.

Neue Tantras kamen im 11.Jahrhundert nach Tibet, damit begann die alte Schule zu verfallen. Khön Konchok Gyalpo (1034-1102) entschied, dass die Khön Familie auch neue Tantras ausfindig machen sollte. Im Jahr des Wasserbüffels (1073) gründete Khön Konchok Gyalpo das Sakya Kloster in der Provinz Tsang im Süden Zentral-Tibets, das war die Geburt der Sakya Tradition. Buddha Shakyamuni selbst sagte im Manjushritantra vorher, dass ein Sakya Kloster der Grund für das Aufblühen der Lehre in Tibet sein würde. Der Gelehrte Atisha (982-1053) hätte auf seinem Weg von Indien nach Tibet im Jahre 1040 an der Stelle, wo später das Kloster entstand, Opferungen dargebracht. Diese Stelle ist als „weiße Erde“ bekannt. Er sagte auch voraus, dass dieser Ort eine Avalokitesvara Inkarnation, sieben Manjushri Inkarnationen und eine Vajrapani Inkarnation hervorbringen würde. In vielen Jahren Tibetischer Geschichte zeigte sich, dass diese Visionen Wirklichkeit wurden. Das Wort „Sakya“ heißt „weiße Erde“ im Tibetischen. Die Sakya Tradition ist nach diesem Ort der Weißen Erde benannt, an dem Atisha diese Prophezeiung machte.
Im 12. und 13. Jahrhundert erreichte die Sakya Tradition, durch das Wirken der Fünf Großen Sakya Meister: Sachen Kunga Nyingpo (1092-1158), Sonam Tsemo (1142-1182), Jetsun Dakpa Gyaltsen (1147-1216), Sakya Pandita (1182-1251) und Chogyal Phagpa (1235-1280), eine Vormachtstellung in Tibet. Danach kamen die Sechs Ornamente Tibets: Yakton Sangye Pal, Rongton Sheja Kunrig, Ngorchen Kunga Zangpo, Dzongpa Kunga Namgyal, Gorampa Sonam Senge und Shakya Chogden.

 

Die Drei Schulen der Sakya Tradition

Der Hauptzweig der Sakya Tradition ist unter der Führung des 41. Thronhalters der Sakyas, Seiner Heiligkeit Sakya Trizin, aus dem Drölma Phodrang Palast.
Wie in anderen Schulen des Tibetischen Buddhismus, so entstanden aus dieser Hauptlinie einige Nebenlinien. Die beiden wichtigen Nebenlinien sind die Ngorpa Linie und die Tsharpa Linie.

Die Ngorpa Linie wurde von Ngorchen Kunga Zangpo (1382-1457) 1430 mit der Gründung des Ngor Evam Klosters ins Leben gerufen. Das Oberhaupt der Ngorpa ist Seine Eminenz Luding Khenchen Rinpoche.

Die Tsharpa Linie wurde von Tsarchen Losal Gyatso (1502-1556) in Verbindung mit der Gründung des Dar Drongmoche Klosters ins Leben gerufen. Ihr Oberhaupt Seine Eminenz Chogye Trichen ist im Januar 2007 verstorben.

 

Lamdre

Lamdre ist die goldene, zentrale Lehre und Praxis der Sakya Tradition. Der Ausdruck Lamdre ist Tibetisch und bedeutet „Der Pfad, der sein Ergebnis beinhaltet“. Diese Lehre geht auf einen der großen indischen Mahasiddhas, Virupa, zurück.

Im Lamdre sind die Belehrungen und die Praxis, die die gesamten Sutra und Tantra Belehrungen, von Buddha selbst erteilt, beinhaltet. Die Hauptbelehrung jedoch basiert auf dem Hevajra Tantra. Der Tibetische Übersetzer Drogmi Lotsawa brachte die Lamdre Belehrung in der Mitte des 10. Jahrhunderts nach Tibet. Sie wurde später im 12. Jahrhundert von Sachen Kunga Nyingpo kodifiziert. Diese Belehrung wurde von da an in ungebrochener Linie von Meister zu Meister bis heute weitergegeben. Zur Zeit Muchen Sempa Chenpo Konchok Gyaltsen wurde die Belehrung in zwei Traditionen aufgeteilt: Die Erklärung für Persönliche Schüler oder die Ungewöhnliche Lamdre Belehrung (Lobshey) und die Erklärung für die Versammlung oder die Gewöhnliche Lamdre Belehrung (Tsogshe).

Der wesentliche Punkt dieser goldenen Belehrung ist die Untrennbarkeit der weltlichen Existenz (Samsara) und der Erleuchtung (Nirvana). Daraus folgt, dass Nirvana lediglich eine Transformation von Samsara ist. Es gibt keinen Ausstieg aus Samsara, um Nirvana zu erlangen, der Geist ist die Wurzel von Samsara und Nirvana. Das Erkennen der Untrennbarkeit ist der Schlüssel zur Erleuchtung.

Man sagt, dass Lamdre der vollständige Pfad zur Erleuchtung ist, und er unterteilt sich in 2 Teile: Der vorbereitende Teil und der tantrische Teil. Der vorbereitende Teil enthält die Sutra Unterweisungen und Belehrungen Buddhas und konzentriert sich auf die Drei Sichtweisen: Die unreine Sicht, die Sicht der Erfahrung und die reine Sicht. Der tantrische Teil beinhaltet geheime und tantrische Belehrungen, die Belehrungen über die Drei Tantras beinhalten. Lamdre wird durch einen einzelnen Lehrer erteilt (der ein offiziell anerkannter Linienhalter ist) an einem einzigen Ort, normalerweise über einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen. In der Sakya Schule, der die Lamdre Linie zu eigen ist, gibt es nur eine wenige Linienhalter in einer Generation.

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Sakya Kalden Ling & Jetsun Sakya Foundation e.V.   
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Telefon 069 / 95637237

Mail: info@sakya-foundation.de

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Sakya Nunnery Rinchen Choling und Sakya Studien-Institut für Nonnen

Sakya Kalden Ling Frankfurt unterstützt das Sakya Kloster für Nonnen (das einzige außerhalb Tibets). Es befindet sich in Dehradun, Indien. Seit der Fertigstellung des neuen Gebäudeflügels 2009, leben etwa 200 Nonnen im Alter von 9 bis 40 Jahren im Kloster.

Einige Nonnen kommen aus Nepal, Bhutan und anderen Regionen des Himalayas. Die meisten Nonnen sind allerdings aus Tibet; sie mussten Familie und Freunde verlassen. Das Sakya Nonnenkloster ist zu ihrer Heimat geworden.

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Das Sakya-Schulprojekt

Die Sakya Akademie ist eine fortschrittliche Klosterschule, die ihren jungen Mönchen basierend auf buddhistischen Grundsätzen eine allumfassende Bildung bietet, durch die sie sowohl traditionelles als auch modernes Wissen und Fertigkeiten erlangen sowie Weisheit entwickeln können.

Sobald genügend Spenden für den Bau eines Wohnheims für Nonnen eingegangen sind, kann mit dem Bau begonnen werden. Danach werden Mädchen in die Schule aufgenommen.

 

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